Chronik


Anfang 2002
Im Landkreis sind schon mehrere "Bürgerkraftwerke" (Fotovoltaikanlagen, von Gesellschaften bürgerlichen Rechts nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes betrieben) errichtet. In Bayerisch Gmain nimmt die Idee Gestalt an, auch hier eine entsprechende Gesellschaft zu gründen und eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Als Besonderheit will man hier Gesellschafter dies- und jenseits der Grenze, also in Bayerisch Gmain und in Großgmain gewinnen und damit das erste grenzüberschreitende Bürgerkraftwerk schaffen. Die Initiatoren sind Peter Hauber und Willi Bachmann.

21.09.2002
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Hotel Vötterl in Großgmain wird das Projekt vorgestellt.

Gründungsteam 10.2002 - 01.2003
Es bildet sich ein Gründungsteam, das die rechtlichen und technischen Voraussetzungen klärt und die Gründung der Gesellschaft organisatorisch vorbereitet. Im Team arbeiten mit (auf dem Foto von links nach rechts) Peter Hauber, Willi Bachmann, Marisa Kadavanich, Franz Sicklinger, Dr. Bernhard Kogler, Hans Dörr und (nicht mit im Bild) Armin Wierer. Hauptthemen der ersten Vorbereitungsphase sind: mit BM Hawlitschek vor dem vorgesehenen Standort - Abklärung der Regelungen des EEG,
- Erfahrungsaustausch mit schon bestehenden Gesellschaften,
- Ausarbeitung eines Gesellschaftsvertrags,
- Einholen von Angeboten für die Fotovoltaikanlage,
- Klärung der Kreditmodalitäten über Banken/KfW,
- Kalkulation der Finanzierungs- und Ertragssituation über die 20-jährige Laufzeit,
- Vorverhandlungen mit der Gemeinde wegen Überlassung einer Dachfläche und der Stromeinspeisung.

11.2002 - 01.2003
In der zweiten Vorbereitungsphase geht es darum, Interessenten für die zu gründende Gesellschaft zu gewinnen. Hierzu werden Presseveröffentlichungen herausgegeben, im Januar wird flächendeckend eine Postwurfsendung verteilt, die gleichzeitig eine Einladung zur Informations- und Gründungsversammlung enthält.

Der neugewählte Vorstand 24.01.2003 Gründungsversammlung
Im ersten Teil wurde den erschienenen Interessenten nochmals ausführlich das Projekt erläutert. Danach entschieden sich 14 Gesellschafter für die Zeichnung eines Anteils. Im zweiten Teil der Veranstaltung, der eigentlichen Gründungsversammlung, wurde dann der Gesellschaftsvertrag beschlossen, ein Vorstand (geschäftsführende Gesellschafter) gewählt und dieser mit der Fortführung des Projekts beauftragt und mit entsprechenden Vollmachten ausgestattet.
Im Bild: Der neugewählte Vorstand, Peter Hauber, Marisa Kadavanich und Dr. Bernhard Kogler.

02.2003-05.2003
In den Folgemonaten bestimmten zwei Aufgaben die Aktivitäten des Vorstands:
1. Die Gewinnung weiterer Gesellschafter, um das angestrebte Kapital zu erreichen,
2. die Klärung der Finanzierung.
Bis Ende April war mit 35 Gesellschaftern mit Einlagen in Höhe von 27.247 € eine akzeptable Größenordnung erreicht, die dann bis November noch auf 37 Gesellschafter mit einem Gesellschaftskapital von 29.247 € anstieg.
Die Verhandlungen mit den Banken gestalteten sich schwierig, weil die Foltovoltaikanlage im Wert von rund 48.000 € nicht als Sicherheit für den zu beantragenden Kredit akzeptiert wurde.

02.06.2003
In einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung musste deshalb der Gesellschaftsvertrag geändert werden; die Haftung der Gesellschafter wird über ihre Einlage hinaus auf die volle Kredithöhe erweitert.

06.2003-10.2003
Der Kreditantrag über die Sparkasse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau läuft und läuft und läuft ... Am 17.10. ist endlich die Kreditzusage da, am 23.10. geht der Kredit ein.

23.10./29.10./06.11.2003
Am gleichen Tag noch werden die Halterungen auf dem Dach der Turnhalle angebracht, am 29.10. die 66 Module der Fotovoltaikanlage montiert.Am 06.11.2003 wird die Anlage an das Stromnetz angeschlossen und in Betrieb genommen.

Überreichung der Urkunde

22.01.2004: Auszeichnung für Gmoaner Bürger-Sonnenstrom GbR
Aus der Hand von Traunsteins Landrat Hermann Steinmaßl konnte Peter Hauber am 22.01.2004 eine besondere Auszeichnung entgegenehmen. Anläßlich einer Zusammenkunft der Aktion "Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein" in Traunstein wurde die Gmoaner Bürger-Sonnenstrom GbR als erstes und bisher einziges grenzüberschreitendes Bürgerkraftwerk in Bayern mit einer Urkunde ausgezeichnet. Damit wurde die Idee gewürdigt, die Kraft der Sonne, die ja auch keine Grenzen kennt, grenzüberschreitend zu nutzen. Eine Idee, die Schule machen sollte, wie Peter Rubeck in seiner Laudatio ausführte.

Der Vorstand der Gesellschaft

05.03.2004: Gesellschafterversammlung
In ihrem gemeinsamen Geschäftsbericht berichteten die Vorstände Peter Hauber, Dr. Bernhard Kogler und Franz Sicklinger über das abgelaufene Geschäftsjahr, insbesondere über die Kapitalbeschaffung und die Montage und Inbetriebnahme der Anlage. 37 Gesellschafter haben ein Kapital von 29.500 € aufgebracht, die Anlagekosten in Höhe von 46.650 € wurden mit einem Kredit der KfW finanziert und das Eigenkapital zinsgünstig angelegt. Die Montage der Anlage erfolgte am 23./29.10. und die Inbetriebnahme am 06.11.2003. Die 66 Module erbringen eine Spitzenleistung von 10,88 kWp. Das in der Gründungsversammlung gesetzte Ziel von 10 kWp sei damit voll erreicht worden. Neu in den Vorstand wurde (statt der ausgeschiedenen Marisa Kadavanich) Franz Sicklinger gewählt.

Juli 2004: Vortrag über Fotovoltaik in der Bayerisch Gmainer Grundschule
Die 3. und 4. Klassen der Grundschule Bayerisch Gmain informierte Peter Hauber im Rahmen des Unterrichts über die Fotovoltaik-Technik und demonstrierte anschualich deren Wirkungsweise. Damit konnte bereits bei den Grundschülern Interesse für erneuerbare Energien geweckt werden.

Schulhaus und Turnhalle

19.09.2004: Vorstand "geht in die Luft"
In die Luft gingen die Vorstände Peter Hauber und Franz Sicklinger im September; sie wollten nämlich "ihre" Fotovoltaikanlage einmal von oben sehen. Zu diesem Zweck unternahmen sie einen Gleitschirmflug mit einem Tandemgleitschirm vom Hochschlegel nach Bayerisch Gmain. Peter Hauber fungierte dabei als Pilot, Franz Sicklinger als Fotograf und Kameramann. Der Ausflug hat sich gelohnt, die Aussicht auf den Ort und insbesondere die Fotvoltaikanlage eine schöne Sache!

11.03.2005: Gesellschafterversammlung 2005
Die Vorstände Peter Hauber, Dr. Bernhard Kogler und Franz Sicklinger erstatteten gemeinsam den Geschäftsbericht. Mit einer Stromerzeugung von 8888 kWh im Jahre 2004 konnte die gestellte Prognose etwas überschritten werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen soliden Gewinn aus, der auf Beschluss der Versammlung zum größeren Teil an die Gesellschafter ausgeschüttet, zum kleineren Teil der Gewinnrücklage zugeführt wird. Ferner beschlossen die Gesellschafter, die Fotovoltaikanlage um eine Reihe Module (ca. 5 kWp) zu erweitern; das dazu nötige Kapital soll im Wege der Eigenfinanzierung durch eine Kapitalaufstockung beschafft werden

24./29.09.2005: Erweiterung der Fotovoltaikanlage auf dem Turnhallendach
MontageFotovoltaikanlage
Die von der Gesellschafterversammlung im März beschlossene Anlagenerweiterung verzögerte sich wegen der langen Lieferfristen für die Module. Zuvor schon waren die erforderlichen Mittel durch eine Kapitalaufstockung gewonnen und die notwendigen Verträge mit der Gemeinde abgeschlossen worden. Nun, Mitte September, wurden die 32 Module geliefert und konnten montiert werden. Mit ihren 98 Modulen bedeckt die Fotovoltaikanlage nun rund 240 qm des Turnhallendaches. Die Kapazität beträgt jetzt 16,33 kWp (Kilowatt Spitzenleistung), damit können pro Jahr rund 13.000 kWh produziert werden.

24.03.2006: Gesellschafterversammlung 2006
Gesellschafterversammlung 2006 Einen Jahresrückblick über das abgelaufene Jahr gaben die Vorstände Peter Hauber, Dr. Bernhard Kogler und Franz Sicklinger. Die bei der letzten Gesellschafterversammlung beschlossene Anlagenerweiterung konnte wegen der langen Lieferfristen erst Ende September durchgeführt werden, bedauert Peter Hauber. Nun sind 98 Module mit einer Gesamt-Spitzenleistung von 16,33 kWp auf dem Dach der Turnhalle in Bayerisch Gmain, die eine Jahresproduktion von rund 13.000 kWh erwarten lassen. In seinem Finanzbericht musste Franz Sicklinger einen geringfügigen Reinverlust ausweisen, der aber atypisch und nur wegen der Investition in die Anlagenerweiterung entstanden sei. Die Versammlung beschloß dann satzungsgemäß über die Verlustverwendung und die steuerliche Aufteilung auf die Gesellschafter und folgte dabei dem detaillierten Vorschlag, den der Vorstand ausgearbeitet hatte. Der aus der Mitte der Gesellschafter vorgetragene Vorschlag auf eine nochmalige Anlagenerweiterung wurde auf die nächstjährige Versammlung vertagt.

März/April 2006: Winterschäden an der Fotovoltaikanlage
verformter RahmenEine Begehung der Anlage brachte an den Tag, dass uns der harte Winter außer dem Produktionsausfall auch noch einige Schäden an der Anlage beschert hat. Bei einem Modul ist die gesamte Fläche durch Glasbruch trübe geworden, bei zwei anderen sind, offensichtlich durch abrutschende Eis-/Schneeplatten, die Rahmen verformt worden. Auch sind eine Reihe von Dachziegeln gebrochen. Die Schäden werden im Laufes Jahres repariert, wobei die Kosten durch die abgeschlossene Versicherung gedeckt sind.

09.09.2006: Winterschäden repariert
Unter tatkräftiger Mithilfe von Peter Hauber wurden von der Fa. Salzeder die von Schnee und Eis des vergangenen Winters verursachten Schäden beseitigt. Dabei wurden auch alle Dachziegel, auf denen die Konstruktion aufliegt, durch Aluminium-Dachziegel ersetzt. Deshalb mussten alle 98 Module abmontiert, seitlich gelagert und am Schluss wieder aufmontiert werden; dennoch konnten die Arbeiten an einem Tag beendet werden.

16./30.03.2007: Gesellschafterversammlung beschließt Anlagenerweiterung
Geschäftsbericht 2007Die Gesellschafterversammlung vom 16.03.2007 wurde wegen zu geringer Teilnehme am 30.03.2007 wiederholt. Nachdem die Vorstände Peter Hauber, Dr. Bernhard Kogler und Franz Sicklinger ihre Geschäftsberichte und den Finanzbericht erstattet hatten, wurde eine weitere Erweiterung der Fotovoltaikanlage um eine 4. Reihe mit 32 Modulen beschlossen.

06./13.10.2007: Fotovoltaikanlage wird um weitere 32 Module erweitert

Endlich konnte die von der Gesellschafterversammlung beschlossene Anlagenerweiterung realisiert werden. Am 6. und 13.10.07 wurden die Module der 4. Reihe aufgebracht. Gleichzeitig wurden auch die von der Gemeinde verlangten zusätzlichen Halterungen eingebaut. Die 32 neuen Modulen der 4. Reihe bringen eine Spitzenleistung von 5,44 kWp mit, wodurch die Spitzenleistung der gesamten Anlage mit 130 Modulen von 16,33 auf 21,77 kWp steigt. Damit können künftig über 17.000 kWh pro Jahr erzeugt werden.

15.11.2007: Anlage III geht ans Netz
Nach der Montage der 32 neuen Module im Oktober mußten noch ein weiterer Wechselrichter sowie zwei Unterzähler installiert werden; nach diesen Vorarbeiten und der Abnahme durch die Stadtwerke konnte die neue Anlage am 15.11.07 dem Netz zugeschaltet werden. Am gleichen Tag wurde auch der Gestattungsvertrag paraphiert.

29.02.2008: Gesellschafterversammlung beschließt Erweiterung der Fotovoltaikanlage
Nachdem die Vorstände Peter Hauber, Dr. Bernhard Kogler und Franz Sicklinger ihre Geschäftsberichte und den Finanzbericht erstattet hatten, wurde eine nochmalige Erweiterung der Fotovoltaikanlage um eine 5. Reihe mit 32 Modulen beschlossen.

17.10.2008: Erweiterung der Fotovoltaikanlage um nochmals 32 Module
Am Freitag, 17.10. stiegen die Fa. Salzeder und die Vorstände Hauber und Sicklinger der Schulturnhalle wieder einmal aufs Dach, um die 32 Module der zusätzlichen 5. Reihe zu montieren. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Dachziegel, auf denen die Halterungen aufliegen, durch Aluminium-Ziegel ersetzt. Auch ein weiterer Wechselrichter wurde installiert. Die 32 neuen Modulen der 5. Reihe bringen eine Spitzenleistung von 5,44 kWp mit, wodurch die Spitzenleistung der gesamten Anlage mit 162 Modulen von 21,77 auf 27,21 kWp steigt. Damit können künftig rund 22.000 kWh pro Jahr erzeugt werden.

13.11.08 Anlagenerweiterung am Netz
Am 13.November wurde unsere neue Anlage IV (die 32 Module der 5. Reihe) von den Gemeinde- bzw. Stadtwerken technisch abgenommen und ans Netz geschaltet. Da das Dach der Schulturnhalle nun voll belegt ist, ist dies die letzte Erweiterung, der Endzustand ist damit erreicht.

23.12.08 Sperrung der Schulturnhalle
Aus Sicherheitsgründen hat die Gemeinde die Schulturnhalle wegen baulicher Mängel komplett gesperrt. Eine direkte Einsturzgefahr bestehe derzeit aber nicht, erklärte uns die Gemeinde, und es stehe in unserem Ermessen, ob wir das Restrisiko (eines Verbleibens unserer Anlage auf dem Dach) tragen wollen. Nach Rücksprache mit unserer Versicherung hat sich der Vorstand entschlossen, die Anlage auf dem Dach zu belassen. Weitere Konsequenzen können erst getroffen werden, wenn die Gemeinde über die durchzuführenden baulichem Maßnahmen entschieden hat.

26.01./16.02.09 Turnhallendach wird erneuert und mit einem System-Blechdach ausgestattet
In seiner Sitzung vom 26.01.2009 hat der Gemeinderat beschlossen, den Dachstuhl der Turnhalle komplett zu erneuern, da damit gleichzeitig eine (staatlich bezuschusste) energetische Sanierung durhgeführt werden kann. Ferner entschieden sich die Räte in der Sitzung vom 16.02.2009 für ein System-Blechdach (statt der bisherigen Betonpfannen) und weitere Baumaßnahmen im Gesamtumfang von 620.000 €. Für uns bedeutet das, dass wir vor Beginn der Bauarbeiten die gesamte Anlage abmontieren und zwischenlagern und nach Fertigstellung der Dachhaut die gesamte Anlage dann wieder neu installieren müssen. Zudem können die bisher verwendeten, nur für eine Betonpfannendeckung geeigneten Halterungen nicht mehr verwendet werden, sondern es müssen neue blechdachgeeignete Halterungen beschafft werden. Auch die von uns gekauften Alu-Pfannen werden überflüssig. Neben dem Produktionsausfall kommt also einiges an Kosten auf uns zu.

27.02.09 Gesellschafterversammlung
Nachdem die Vorstände ihre Geschäfts- und Finanzberichte erstattet hatten, wurde über die steuerliche Aufteilung von Gewinn und Kapitalertragssteuer/Solidaritätszuschlag entschieden und eine Gewinnausschüttung in Höhe von 3 % des Nominalkapitals beschlossen. Es wurde dann über die Konsequenzen, die sich für uns aus der Erneuerung der Schulturnhalle ergeben, informiert (vor Baubeginn Abbau und Zwischenlagerung der kompletten Photovoltaikanlage incl. Halterungen und Leitungen; nach Fertigstellung des Daches Neumontage der Module unter Verwendung neu beschaffter Halterungen; später dann im Zuge der Verlegung von Elektroinstallationen auch Verlegung der Zählerkasten und der Wechselrichter).

18.07.09 Photovoltaikanlage abgebaut
Vor dem Baubeginn für das Dach der Schulturnhalle (20.07.09) musste unsere Photovoltaikanlage abgebaut werden. Trotz strömenden Regens wurden unter Leitung und Mithilfe der Fa. Salzeder von fünf freiwillligen Helfern der Solargesellschaft die 162 Module am Dach abgebaut, über das Dach des Zwischenbaus händisch nach unten transportiert und im Umkleideraum der Turnhalle eingelagert. Dann waren noch ca. 260 m Befestigungsschienen zu demontieren und ebenfalls nach unten zu bringen.

26.09.09 Re-Montage der Anlage/Teil 1
Nach Fertigstellung des Turnhallendaches konnte mit dem Wiederaufbau der Fotovoltaikanlage begonnen werden. In einem ersten Schritt wurden über 240 Falzklemmen und ca. 240 m Schienen zur Aufnahme der Module montiert.

03.10.09 Re-Montage der Anlage/Teil 2
Nun wurden an diesem Samstag die Module montiert. Die 162 Module mußten über zwei Ebenen auf das Dach tansportiert werden, wo sie an den Schienen befestigt und dabei an die zuvor ausgelegten Kabel angeschlossen wurden. Neben der Fa. Salzeder waren 6 freiwillige Helfer der Gesellschaft an dem ganztägigen Einsatz beteiligt.

05.02.10 Gesellschafterversammlung 2010
Erstmals musste die Geschäftsführung von einem, wenn auch geringem Verlust berichten, der im zweimonatigen Ausfall der Anlage und der damit weit unterdurchschnittlichen Stromproduktion im Vorjahr begründet war.
Da sich durch die Verbreiterung der Dachüberstände des neuen Daches die Dachfläche vergrößert hat, ist sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung Platz für weitere Solarmodule entstanden. Die Gesellschafter beschlossen einen weiteren Ausbau der Fotovoltaikanlage, womit sich die genutzte Fläche von 207 qm auf ca. 270 qm erhöhen wird; finanziert wird die Erweiterung teils aus Eigenmitteln und teils durch eine Kapitalaufstockung.

24.05./05.06.10 Erweiterung der Fotovoltaikanlage

Nach Lieferung der bestellten Module und des Wechselrichters konnte nun die erneute Erweiterung der Fotovoltaikanlage in Angriff genommmen werden. Im ersten Schritt wurden am 24.05.10 (Pfingstmontag!) auf dem Dach die Klemmhalterungen angebracht und auf diesen die Schienen befestigt. Am 05.06.10 wurden dann die zusätzlichen 42 Module auf das Dach transportiert, auf den Schienen montiert; dann erfolgte die Montage des Wechselrichters im Geräteraum der Turnhalle und Anschluss ans Netz.

26.09.10 Abschlussfeier der Montagearbeiten
Beim Ab- und Aufbau der Fotovoltaikanlage im Jahre 2009 und der Erweiterung im Jahre 2010 wurden von 16 freiwilligen Helfern insgesamt rund 220 Arbeitsstunden geleistet und der Gesellschaft dadurch Ausgaben von rund 6.000 € erspart. Zum Dank für ihre fleißige Mithilfe wurden die "Hilfsarbeiter" zu einem Mittagessen auf den Berggasthof Obersalzberg eingeladen. Das Mittagessen wurde von unserem Mitgesellschafter Werner Schmölzl gesponsert, auch ihm herzlicher Dank.

11.02.11 Gesellschafterversammlung 2011

Lt. Geschäfts- und Finanzbericht betrug der Stromertrag 25.528 kWh und die Kapitalrendite 2,9 %. Es wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von 4 % des Nominalkapitals und eine Beteiligung in Höhe von 6.000 € an der VREnergiegenossenschaft Südostbayern eG als Kapitalanalge beschlossen.

02.03.12 Gesellschafterversammlung 2012

Der Stromertrag war mit 34.538 kWh überdurchschnittlich (+ 11 %), die Kapitalrendite betrug 6,15 %.
Es wurde eine Gewinnausschüttung von 6 % auf das Nominalkapital beschlossen.

08.03.13 Gesellschafterversammlung 2013

DerStromertrag im Gj. 2012 war mit 30.946 kWh knapp überdurchschnittlich, die Kapitalrendite betrug 6,12 %.
Es wurde eine Gewinnausschüttung von 6 % auf das Nominalkapital beschlossen. Außerdem war turnusgemäß für die nächsten 5 Jahre die Neuwahl des Vorstands fällig; wiedergewählt wurden Dr. Bernhard Kogler, Peter Hauber und Franz Sicklinger.

07.03.14 Gesellschafterversammlung 2014

Der Stromertrag lag mit 27.940 kWh um 4,3 % unter dem Durchschnitt, die Kapitalrendite betrug 5,97 %.
Es wurde eine Gewinnausschüttung von 7 % auf das Nominalkapital beschlossen.

27.02.15 Gesellschafterversammlung 2015

Der Stromertrag lag mit 31.658 kWh im Durchschnitt, der Reingewinn betgrug 6.590,73 €, die Kapitalrendite 5,88 %.
Es wurde eine Gewinnausschüttung von 6 % auf das Nominalkapital beschlossen.

04.03.16 Gesellschafterversammlung 2016

Der Stromertrag lag mit 32.260 kWh im Durchschnitt, der Reingewinn betgrug 7.302 €, die Kapitalrendite 6,44 %.
Es wurde eine Gewinnausschüttung von 6 % auf das Nominalkapital sowie eine Rückzahlung von 10 % des Nominalkapitals an die Gesellschafter beschlossen.

17.03.17 Gesellschafterversammlung 2017

Der Stromertrag lag mit 31.464 kWh im Durchschnitt, der Reingewinn betgrug 7.545,33 €, die Kapitalrendite 7,65 %.
Es wurde eine Gewinnausschüttung von 8 % auf das Nominalkapital beschlossen.

2017
Siehe Aktuelles/Berichte